Timon lepidus / Perleidechse

navigator Lacerta trilineataÜbersichtTimon nevadensis
  • Timon nevadensis / Perleidechse

    Timon nevadensis / Perleidechse

    clearpx
  • Darevskia praticola / Wieseneidechse

    Darevskia praticola / Wieseneidechse

    clearpx
  • Iberolacerta monticola / Iberische Gebirgseidechse

    Iberolacerta monticola / Iberische Gebirgseidechse

    clearpx
  • Nominatform: E / Sanabria, 01.09.2014

    Die Verbreitung von Timon lepidus erstreckt sich vom äußersten Nordwesten Italiens über Südfrankreich und den Großteil der Iberischen Halbinsel. Im südöstlichen Spanien wird die Art durch Timon nevadensis abgelöst, die früher als Unterart von Timon lepidus galt, aber 2013 Artstatus erhielt. Neben der Nominatform werden derzeit zwei Unterarten von Timon lepidus geführt: Timon lepidus ibericus im Nordwesten der Iberischen Halbinsel und Timon lepidus oteroi auf der Insel Salvora in Galizien. Jüngere genetische Untersuchungen deuten jedoch darauf hin, dass die derzeitige Unterartgliederung überarbeitungsbedürftig ist (siehe unten).

    Die Art besiedelt sowohl felsige Gebirgshabitate als auch offene landwirtschaftliche Flächen und Küstendünen.

    Es handelt sich um die größte europäische Eidechse mit mehr als einem halben Meter Gesamtlänge, die insofern kaum mit anderen Arten verwechselt werden kann. Von Lacerta bilineata, die ebenfalls eine beachtliche Größe erreichen kann, unterscheidet sie sich durch die blauen Ozellen an den Flanken. Juvenile Tiere zeigen ein weißes Punktmuster auf braunem Grund, das sie ebenfalls unverwechselbar macht. Allenfalls juvenile Lacerta agilis weisen eine gewisse Ähnlichkeit auf (Diese Art ist aber innerhalb des Verbreitungsgebiets von Timon lepidus auf Gebirgshabitate in den Pyrenäen beschränkt, so dass echte Syntopie der beiden Arten die Ausnahme sein dürfte). Zur Abgrenzung von Timon nevadensis siehe dort.

    Die Art ist oftmals scheu und zeigt extrem hohe Fluchtdistanz. In Gebieten, die regelmäßig von Menschen frequentiert werden, verliert sie zuweilen diese Scheu und lässt sich dann gut beobachten.

  • Verbreitung von Timon lepidus und Timon nevadensis: Der derzeitige Unterartgliederung von Timon lepidus ist möglicherweise überarbeitungsbedürftig – gegebenenfalls sind die Unterarten ibericus und oteroi nicht valide. Die Unterart oteroi unterscheidet sich äußerlich und genetisch offenbar nur geringfügig von der Unterart ibericus. Die die geografische Abgrenzung der Unterart ibericus von der Nominatform scheint zudem unklar.

  • Nominatform, subadult: E / Cazorla, 07.09.2015

  • Nominatform: E / Sanabria, 03.09.2011

  • Nominatform: E / Beteta, 06.09.2014

  • Nominatform: F / Aude, 24.05.2007

  • Nominatform, subadult: E / Los Alcornocales, 17.03.2012

  • Nominatform, subadult: F / Aude, 24.05.2007

  • Nominatform, juvenil: E / Sanabria, 19.09.2017

  • Subsp. ibericus: E / A Coruna, 06.09.2011 - Die Tiere im Nordwesten der iberischen Halbinsel sind oftmals dunkler gefärbt und kleiner als die Nominatform.

  • Subsp. ibericus: E / A Coruna, 06.09.2011

  • Subsp. ibericus: E / A Coruna, 06.09.2011

  • Subsp. ibericus: E / A Coruna, 08.09.2011