Lacerta trilineata / Riesensmaragdeidechse

navigator Lacerta viridisÜbersichtTimon lepidus
  • Timon lepidus / Perleidechse

    Timon lepidus / Perleidechse

    clearpx
  • Timon nevadensis / Perleidechse

    Timon nevadensis / Perleidechse

    clearpx
  • Darevskia praticola / Wieseneidechse

    Darevskia praticola / Wieseneidechse

    clearpx
  • Nominatform: GR / Kythira, 04.06.2011

    Das Verbreitungsgebiet von Lacerta trilineata erstreckt sich über die Balkanhalbinsel von Kroatien bis an die rumänische Schwarzmeerküste, die ägäischen Inseln sowie die westliche Türkei. Lacerta trilineata besiedelt unterschiedliche Lebensräume - offene landwirtschaftliche Flächen ebenso wie felsige Gebirgshabitate.

    Von der ebenfalls auf der Balkanhalbinsel vorkommenden Lacerta viridis unterscheidet sich Lacerta trilineata dadurch, dass männliche Tiere in der Regel keine blaue Kopffärbung (allenfalls eine blaue Hals- oder Flankenfärbung) aufweisen, während männliche Lacerta viridis in der Paarungszeit intensiv blau gefärbte Köpfe haben. Weibliche Lacerta viridis zeigen häufig eine braune Schläfenregion während weibliche Lacerta trilineata eine grüne Schläfenregion haben. Juvenile Lacerta trilineata haben meist drei helle Streifen auf dem Rücken, während juvenile Lacerta viridis allenfalls zwei helle dorsolaterale Linien aufweisen. Adulte Lacerta trilineata haben zudem eine etwas kantigere Schädelform mit zugespitzter Schnauze, während diese bei Lacerta viridis etwas runder ist.

    Die derzeitige Unterartgliederung dürfte überarbeitungsbedürftig sein; genetische Untersuchungen deuten an, dass die Unterarten eine westliche sowie eine östliche Gruppe bilden:

    Westliche Gruppe: Subsp. trilineata, Subsp. major, Subsp. hansschweizeri, Subsp. polylepidota
    Östliche Gruppe: Subsp. dobrogica, Subsp. cariensis, Subsp. citrovittata, Subsp. diplochondrodes

    Westliche Gruppe:

  • Verbreitung von Lacerta trilineata

  • Subsp. major: GR / Etoloakarnania, 30.05.2014 - Die Tiere von Westgriechenland und der Adriaküste wurden wegen ihrer Großwüchsigkeit als eigene Unterart "major" beschrieben. Genetische Untersuchungen weisen aber darauf hin, dass es sich hier nur um eine geografische Variante der Nominatform handelt.

  • Subsp. major: GR / Parga, 07.06.2009

  • Subsp. hansschweizeri: GR / Milos, 05.06.2011 - Diese Unterart kommt auf den Inseln Milos, Kimolos, Sifnos und Serifos vor. Mit ihrer blassen Färbung unterscheidet sie sich äußerlich erheblich von der Nominatform. Genetische Untersuchungen weisen jedoch auf eine enge Verwandschaft der beiden Unterarten hin.

  • Subsp. polylepidota: GR / Kreta, 11.04.2012 - Diese Unterart kommt ausschließlich auf Kreta vor. Von der Nominatform unterscheidet sie sich äußerlich kaum.

    Östliche Gruppe:

  • Subsp. diplochondrodes: GR / Rhodos, 28.03.2017 - Diese Unterart kommt auf Rhodos und in der Südwest-Türkei vor. Männchen der "östlichen Gruppe" zeigen regelmäßig eine hellblaue Halsfärbung. Die Unterarten dobrogica, diplochondrodes und cariensis sind genetisch eng verwandt und möglicherweise als Synonyme zu betrachten.

  • Subsp. diplochondrodes, juvenil: GR / Rhodos, 17.03.2011

  • Subsp. dobrogica, Weibchen: Rumänien / Dobrudscha, 28.05.2013 - Das Verbreitungsgebiet dieser Unterart erstreckt sich von der rumänischen Schwarzmeerküste bis nach Ostgriechenland.

  • Subsp. dobrogica, Männchen: Rumänien / Corbu, 25.05.2013

  • Subsp. cariensis: GR / Samos, 08.09.2008 - Diese Unterart bewohnt die West-Türkei und einige Ostägaische Inseln.

  • Subsp. citrovittata: GR / Naxos, 30.03.2016 - Diese Unterart der zentralen Kykladen unterscheidet sich äußerlich und genetisch erheblich von anderen Unterarten.