Portugal, 14. – 21.4.2017

Portugal ist eine Art Symbol für den europäischen Flickenteppich: Die Portugiesen sind ein offenes, sympathisches Volk, das allerdings eine Sprache spricht, die sonst niemand versteht. Sie sind natürlich etwas ganz anderes als ihre spanischen Nachbarn, so dass es dem Reisenden jedes Mal peinlich sein muss, wenn ihm ein „Buenos Dias“ oder ein „Gracias“ rausrutscht. Das Land selbst ist ein schmaler Streifen entlang des Atlantiks, von dem zudem ein beträchtlicher Teil mit Eukalyptusplantagen verpfuscht wurde. Es gibt aber immer noch traumhafte Ecken – Hier sind unsere Abenteuer!

  • Portugal, 14. – 21.4.2017

    Portugal, 14. – 21.4.2017

    Eidechsensafari an der Atlantikküste

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  • Rhodos & Kastellorizo, 27.3. – 2.4.2017

    Rhodos & Kastellorizo, 27.3. – 2.4.2017

    Season Opening 2017

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  • Pyrenäen, 2008 - 2016

    Pyrenäen, 2008 - 2016

    Aller guten Dinge sind Drei: Die Suche nach den Pyrenäeneidechsen

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  • Sizilien & Äolische Inseln, 26.5. – 6.6.2016

    Sizilien & Äolische Inseln, 26.5. – 6.6.2016

    Mission Vulkan! Rauchende Berge und seltene Reptilien

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  • Astypalaia & Naxos, 25.3.-3.4.2016

    Astypalaia & Naxos, 25.3.-3.4.2016

    Hellas reloaded – Besuch in Europas Biodiversitäts-Labor

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  • Spanien, 29.8.-11.9.2015

    Spanien, 29.8.-11.9.2015

    Biodiversität auf der Südost-Tangente

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  • Montenegro, 2. – 11.7.2015

    Montenegro, 2. – 11.7.2015

    Eidechsensafari in den Bergen Montenegros

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  •  Malta, 3. – 6.4.2015

    Malta, 3. – 6.4.2015

    Die exklusive Podarcis filfolensis Homestory!

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  • Oman, 6.–15.3.2015

    Oman, 6.–15.3.2015

    Abenteuer im Südosten der arabischen Halbinsel

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  • Zentralspanien, 29.8. - 14.9.2014

    Zentralspanien, 29.8. - 14.9.2014

    14 Tage in der Hitze Kastiliens

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  • Lefkada, Kefalonia & Akarnania, 24.5. - 3.6.2014

    Lefkada, Kefalonia & Akarnania, 24.5. - 3.6.2014

    Reptilienabenteuer in Westgriechenland

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  • Mallorca / Alicante - 15.-23.03.2014

    Mallorca / Alicante - 15.-23.03.2014

    2014 Season Kick-off mit 16 Reptilienarten

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  • Korsika, 07.-17.09.2013

    Korsika, 07.-17.09.2013

    Berge, Meer und Felseidechsen

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  • Portugal, 13. - 20.07.2013

    Portugal, 13. - 20.07.2013

    Eidechsensuche in Zentralportugal

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  • Rumänien, 24.05. - 03.06.2013

    Rumänien, 24.05. - 03.06.2013

    Herpetologische Abenteuer von der Schwarzmeerküste zum Eisernen Tor

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  • Menorca, 17. - 24.03.2013

    Menorca, 17. - 24.03.2013

    Besuch bei den Baleareneidechsen

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  • Peloponnes, 20. - 27.10.2012

    Peloponnes, 20. - 27.10.2012

    Herbstreise quer durch den Peloponnes

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  • Montenegro, 27.07. - 04.08.2012

    Montenegro, 27.07. - 04.08.2012

    Sommertrip in die Berge Montenegros

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  • Skyros & Evia, 26.05. - 04.06.2012

    Skyros & Evia, 26.05. - 04.06.2012

    Die Suche nach den legendären "Rieseneidechsen"...

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  • Kreta, 06. - 13.04.2012

    Kreta, 06. - 13.04.2012

    Auf der Suche nach den Blumen und Eidechsen Kretas...

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  • Andalusien, 10. - 18.03.2012

    Andalusien, 10. - 18.03.2012

    Eine heiße Woche voller herpetologischer Highlights im Südwesten Andalusiens

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  • Nordspanien, 02. - 13.09.2011

    Nordspanien, 02. - 13.09.2011

    Herpetologische Reise in den Nordwesten Spaniens: die Berge westlich von Leon, die Atlantikküste südlich von A Coruña und die Picos de Europa.

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  • Ägäis, 28.05. - 13.06.2011

    Ägäis, 28.05. - 13.06.2011

    Fünf Inseln in zwei Wochen: Kythira, Pori, Milos, Kimolos und Sifnos

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  • Rhodos & Kastellorizo, 12. - 19.03.2011

    Rhodos & Kastellorizo, 12. - 19.03.2011

    Exkursion zur östlichsten Insel Griechenlands...

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  • Zentralspanien, 25.09. - 03.10.2010

    Zentralspanien, 25.09. - 03.10.2010

    Iberolacertas in der Sierra de Gredos, Pena de Francia und Sierra de Guadarrama

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  • Alpen, 03. - 17.07.2010

    Alpen, 03. - 17.07.2010

    Unsere erste Tour in die Alpen führte uns ins Allgäu, die Julischen Alpen und nach Kärnten

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  • Nord-Peloponnes, 03. - 11.04.2010

    Nord-Peloponnes, 03. - 11.04.2010

    Vier Podarcis-Arten auf einen Streich!

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  • Nordgriechenland, 01. - 15. 06.2009

    Nordgriechenland, 01. - 15. 06.2009

    Traumreise durch das Pindos-Gebirge...

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  • Sizilien, 28.03. - 04.04.2009

    Sizilien, 28.03. - 04.04.2009

    Orchideenreise in den Osten Siziliens

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  • Samos, September 2008 / 2009

    Samos, September 2008 / 2009

    Chamäleons, Goldmabuyen und schöne Strände...

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  • Spanien, November 2008 / Februar 2009

    Spanien, November 2008 / Februar 2009

    Eidechsen in der Provinz Alicante

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  • Kalkeifel

    Kalkeifel

    Unser regionaler „Spielplatz“: botanische Highlights, artenreiche Schmetterlingswiesen und ein bisschen Herpetofauna…

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  • Landeanflug auf den Flughafen von Faro

    14.4. – Ouvertüre am Strand

    Die Algarve hatten wir zuletzt im Jahr 2008 besucht: Während die Südküste von den Segnungen des Pauschaltourismus profitiert, gibt es an der rauen Westküste fantastische einsame Küstenabschnitte. Dorthin zog es uns in diesem Jahr wieder! Am Karfreitag flogen wir nach Faro und von dort ging unsere Reise per Mietwagen an die West-Algarve und danach weiter in Richtung Alentejo. Unsere erste Station war Aljezur, eine verschlafene Kleinstadt mit einem Fluss, einer Burgruine und einem überdimensionierten Intermarché. Die eingeschossigen alten Häuser, die sich an den Burgberg ducken, wurden zu romantischen Ferienwohnungen umgebaut – das perfekte Setting für eine faule Urlaubswoche.
    Aber weit gefehlt: In der Region gibt es acht Lacertiden-Arten, die wir zwar bereits gesehen hatten; allerdings wollten wir dieses Mal „gute“ Bilder schießen – zugegeben, ein nicht eindeutig definierter Begriff… Kurzum, wir waren auch auf dieser Reise pausenlos damit beschäftigt, kleinen Echsen hinterherzuschleichen. So fuhren wir gleich nach unserer Ankunft in Aljezur zur nahegelegenen Praia da Armoreira, einem Dünengebiet, in dem wir nach Podarcis carbonelli (Carbonell’s Mauereidechse) Ausschau hielten. Die warme Nachmittagssonne hatte den Sand aber bereits stark erhitzt, so dass wir hier lediglich ein paar hektisch herumrennende Psammodromus algirus (Algerischer Sandläufer) zu sehen bekamen.

  • Praia da Armoreira – diese Reise war eine Art Sommerurlaub, der sich in der Jahreszeit geirrt hat: Sonne und Temperaturen von bis zu 30 Grad ließen uns zeitweise vergessen, dass es April war und wir uns am Nordatlantik befanden.

  • Ausgerechnet Psammodromus algirus sollte sich als die große Herausforderung dieser Reise entpuppen: Diese Art ist auf der iberischen Halbinsel so gewöhnlich, dass kaum jemand dafür noch seine Kamera zücken würde. Im Westen der Iberischen Halbinsel haben die Männchen zur Paarungszeit aber eine leuchtend orange-rote Kopffärbung. Die wollten wir sehen! Die Suche nach solchen Exemplaren sollte unsere Geduld jedoch stärker als erwartet strapazieren…

  • Orobanche foetida (?)

  • Armeria pungens

    15.4. – Kleine Echsen vor großer Kulisse

    Die Küste bei Bordeira mit ihrer unverbauten, weitläufigen Dünenlandschaft ist nicht nur ein Magnet für Surfer und Wohnmobile. Sie beherbergt zudem zwei Kleinode der europäischen Lacertidenfauna, so dass auch wir von dieser Gegend angezogen wurden: In der Küstenphrygana lebt Psammodromus occidentalis (Spanischer Sandläufer), eine hübsche Art, die in Portugal offenbar eine recht lückenhafte Verbreitung aufweist und zudem oftmals schwer zu entdecken ist. Die zweite Art, die wir hier suchten, ist Podarcis carbonelli, die in nur spärlich bewachsenen Dünen vorkommt. Genug Programm für einen Vormittag... Nachmittags hielten wir an einem nahegelegenen Fluss Ausschau nach Natrix astreptophora (Iberische Ringelnatter), fanden aber lediglich ein paar Natrix maura (Vipernnatter), Pelophylax perezi (Iberischer Wasserfrosch) und Mauremys leprosa (Maurische Bachschildkröte). Verschwitzt, sonnenverbrannt und von Zecken heimgesucht verabschiedeten wir uns in einen frühen Feierabend.

  • Küste bei Bordeira: Suche nach Psammodromus occidentalis

  • Psammodromus occidentalis (Männchen): Dieses Exemplar war denkbar unkooperativ und verschwand so schnell, wie es aufgetaucht war.

  • Psammodromus occidentalis (Weibchen)

  • Habitat von Podarcis carbonelli

  • Podarcis carbonelli (Männchen): Tiere der Bordeira-Population weisen ein vergleichsweise helles Zeichnungsmuster auf.

  • Podarcis carbonelli: Typisch gefärbtes Weibchen aus der Bordeira-Population. Auch in der Mittagshitze waren die Tiere noch aktiv, hatten dann aber Fluchtdistanzen von rund 20 Metern.

  • Strandflora mit Cistus ladanifer

  • Anagallis monelli

  • Antirrhinum majus

  • Centaurium maritimum

  • Lupinus luteus

    16.4. – Ins Inland der Algarve

    Der nächste Sommertag: Wir fuhren frühmorgens ins Seixe-Tal, um dort Lacerta schreiberi (Iberische Smaragdeidechse) abzulichten. Schon bei den ersten Sonnenstrahlen kamen sie heraus, um sich im Brombeergestrüpp aufzuwärmen: wunderschöne Tiere! Irgendwann wurde es den Smaragdeidechsen dann zu warm und sie verzogen sich in den Schatten – Audienz beendet. Am Bach fanden wir Natrix maura und Frösche, aber wieder keine Natrix astreptophora (Diese Reise sollte wohl kein Schlangentrip werden). Wir fuhren weiter durchs Hinterland der Algarve nach Monchique, um die dortige Population von Podarcis virescens (Geniez‘ Mauereidechse) zu besuchen. Trotz der Nachmittagshitze waren die Tiere noch so zuvorkommend, für ein paar Aufnahmen zu posieren. Anschließend machten wir noch einen Abstecher auf die Foia, den mit 900 Metern höchsten Gipfel der Algarve, der einen spektakulären 360 Grad-Panoramablick verspricht. Misslich ist dabei allerdings, dass die Gipfelregion weiträumig abgebrannt ist: Dies ist zwar der unverstellten Aussicht durchaus zuträglich, die schwarzen Baumgerippe schmälern jedoch merklich den Naturgenuss. Die zahlreichen Sommerfrischler von der Südküste störten sich daran offenbar weniger, die Ausflugslokale entlang der Gebirgsstraße waren jedenfalls zum Bersten voll…

  • Der frühe Vogel…

  • Lacerta schreiberi (Männchen)

  • Lacerta schreiberi (Männchen)

  • Lacerta schreiberi (Männchen)

  • Lacerta schreiberi: Die Weibchen dieser Population wiesen eine merkwürdige Braunfärbung auf, die noch stark an das Jugendkleid erinnerte

  • Lacerta schreiberi (Paar)

  • Lacerta schreiberi (Paar)

  • Habitat von Lacerta schreiberi

  • Natrix maura

  • Vollständig grün gefärbter Pelophylax perezi

  • Kaulquappen von Pelobates cultripes

  • Euphydryas desfontainii

  • Saxicola torquata

  • Podarcis virescens

  • Podarcis virescens

  • Podarcis virescens

    17.4. – Nach Norden

    Wir waren noch nicht zufrieden mit unseren Aufnahmen von Psammodromus occidentalis und fuhren daher nochmals in die Dünen bei Bordeira. Psammodromus occidentalis zu fotografieren birgt gleich zwei Herausforderungen: Erstens, ein schön gefärbtes Exemplar zu finden, und zweitens, von diesem gute Aufnahmen zu machen. Die Tiere leiden offenbar unter ADHS: Entweder dösen sie mit geschlossenen Augen vor sich hin oder sie marschieren rastlos durch die Gegend – eine Geduldsprobe. Nachdem wir diese Aufgabe halbwegs gelöst hatten, verließen wir die Algarve und fuhren zu unserer nächsten Station: Vila Nova de Milfontes im südlichen Alentejo. Der beschauliche Urlaubsort verfügt über eine Festung zum Schutz vor Piraten, eine überdimensionierte Polizeistation mit grimmig dreinschauenden Polizisten und eine fantastische Küste. In der Abendsonne untersuchten wir die Dünen der Praia da Franquia. Hier gab es zwar jede Menge Psammodromus algirus – aber kein einziger hatte einen roten Kopf: verdrießlich... Als zweite Lacertidenart konnten wir hier Podarcis carbonelli nachweisen.

  • Küstenphrygana bei Bordeira – die Suche nach der Nadel im Heuhaufen:

  • Psamodromus occidentalis

  • Mauremys leprosa

  • Anax imperator bei der Eiablage

  • Ranunculus peltatus (?)

  • Ein hübsches Weibchen von Podarcis carbonelli

  • In den Dünen der Praia da Franquia

  • In Wahrheit war diese Reise doch ein Strandurlaub...

    18.4. – Es wird heiß!

    Wir machten uns früh auf die Pirsch, um an der Praia da Franquia Podarcis carbonelli zu suchen, die sich jedoch hier als recht scheu erwies. Nach kurzer Zeit zog ein heftiger Sturm auf, der uns zwang, die Eidechsenjagd zu unterbrechen. Als sich dieser um die Mittagszeit legte, wurde es sehr heiß. Wir fuhren etwas unentschlossen durch die Gegend und erreichten schließlich die traumhaft gelegene Praia do Malhao – bei mittlerweile 32 Grad Celsius befiel uns aber eine gewisse Lethargie und wir entschieden uns für eine Siesta. Eine abendliche Küstenwanderung entlang der historischen Rota Vicentina brachte dann in herpetologischer Hinsicht keine neuen Erkenntnisse mehr.

  • Merkwürdig gezeichnetes Weibchen von Podarcis carbonelli – möglicherweise die Folge einer Verletzung.

  • Praia do Malhao

  • Vögel sind offenbar hitzeresistenter als Reptilien: Serinus serinus

  • Ciconia ciconia

  • Danaus plexippus

  • Dipcadi serotinum

  • Rota Vicentina

  • Psammodromus algirus: hübsch – aber immer noch nicht rot!

    19.4. – Geht doch!

    Wir fuhren nochmal zur Praia do Malhao. Hier räkelten sich zunächst recht verheißungsvoll ein paar Podarcis carbonelli in der Morgensonne und dann sollte es endlich auch mit Psammodromus algirus klappen: Im Sand saßen einige Männchen mit prächtigen orangefarbenen Köpfen – große Freude! Die Tiere sind während der Paarungszeit hoch aggressiv (vermutlich ist die rote Kopffärbung ein Zeichen von Bluthochdruck) und so konnten wir aus nächster Nähe zwei kämpfende Männchen beobachten. Szene im Kasten: es war unser Tag 6 von 7… Danach war es Zeit für einen erneuten Ortswechsel und wir fuhren weiter in die nördlich gelegene Stadt Sines. Von hier startete einst Vasco da Gama, um Portugal zu kolonialer Größe zu führen. Zeugnisse dieser stolzen Zeit sind die pittoreske Altstadt und eine Burg, deren Mauern erfreulicherweise von Podarcis virescens besiedelt werden – eine ausgezeichnete Stadt! Unsere Entdeckungslust war ungebremst und so fuhren wir in Richtung Praia da Fonte do Cortico, einem beindruckend einsamen Küstenabschnitt. In dieser Gegend fanden wir Blanus mariae (Südwestiberische Netzwühle) und Chalcides bedriagai (Iberischer Walzenskink). Die Dünen waren von Podarcis carbonelli und – zu unserer Überraschung – von Acanthodactylus erythrurus (Europäischer Fransenfinger) bevölkert: Während diese Art in Spanien weit verbreitet ist, hat sie in Portugal nur ein lückenhaftes Vorkommen. Die Population bei Sines dürfte die südwestliche Verbreitungsgrenze darstellen, die nächsten bekannten Fundorte liegen an der Südküste bei Faro.

  • Praia do Malhao: Wir sahen hier auch deutliche Spuren von Timon lepidus (Perleidechse) im Sand – konnten allerdings auf unserer gesamten Reise kein Exemplar dieser Art entdecken. Nach unserem Eindruck scheint die Art hier seltener zu sein als beispielsweise an der südlichen Algarve.

  • Podarcis carbonelli, Männchen

  • Podarcis carbonelli, juvenil

  • Eidechsensuche

  • Geht doch: Psammodromus algirus mit rotem Kopf...

  • noch einer...

  • ...und noch einer

  • Die friedliche Stimmung schlug plötzlich in Agression um:

  • ein rivalisierendes Männchen!

  • Da hilft nur Gewalt!

  • Psammodromus algirus

  • Psammodromus algirus

  • Psammodromus algirus

  • Psammodromus algirus

  • Psammodromus algirus

  • Sines

  • Podarcis virescens, Weibchen

  • Podarcis virescens, Männchen

  • Praia da Fonte do Cortico

  • Blanus mariae

  • Chalcides bedriagae

  • Podarcis carbonelli

  • Podarcis carbonelli

  • Podarcis carbonelli

  • Verfestigte Dünen - Habitat von:

  • Acanthodactylus erythrurus

  • Acanthodactylus erythrurus, Männchen

  • Acanthodactylus erythrurus, Weibchen mit roten Hinterschenkeln

    20.04. – urbanes Finale

    Wir gingen auf Erkundungstour ins Hinterland des Alentejo. Der wichtigste Wirtschaftszweig in dieser Gegend ist die Produktion von Kork: Wiesen mit Korkeichen prägen das Bild. Eigentlich ganz hübsch – aber herpetologisch war die Gegend denkbar unergiebig. Um die Mittagszeit begannen wir uns zu langweilen und überlegten, was wir mit dem angebrochenen Tag anstellen sollten. Laut Internet waren es 1,5 Stunden Fahrzeit bis Lissabon. Dort gab es ja noch die Population eingeschleppter Teira dugesii (Madeira-Mauereidechse) – wir grübelten: eigentlich wäre es ziemlich unsinnig, nur deswegen so weit zu fahren, außerdem waren wir ja 2013 schon dort, ziemlicher Blödsinn… Um 14:30 Uhr erreichten wir den Hafen von Lissabon: Der dortigen Eidechsenpopulation geht es offenbar prächtig, auch in einem angrenzenden Stadtpark konnten wir die Tiere nachweisen. Um 16 Uhr fuhren wir zurück nach Sines – vermutlich war dies eines der kürzesten Sightseeing-Programme in einer Europäischen Hauptstadt, die es je gab. Für uns war es ein angemessener Abschluss dieser großartigen Reise.

  • Im Innern des Alentejo: Massenbestände von Lavandula stoechas

  • LKW mit wertvoller Kork-Ladung

  • Zerynthia rumina

  • Urbanes Habitat

  • Teira dugesii, Männchen

  • Teira dugesii, Männchen

  • Teira dugesii, Männchen

  • Teira dugesii, Weibchen

  • Teira dugesii, Männchen

  • Verdächtige Gestalten schleichen durch den Park...

  • Teira dugesii, Männchen

  • Teira dugesii, Männchen

  • Podarcis virescens

    21.04. – Rückreise und Resümee

    Der Rückreisetag verlief ohne weitere herpetologische Funde – Zeit, ein Fazit zu ziehen:
    Da wir bereits alle Reptilien der Iberischen Halbinsel gesehen haben, konnten wir uns dieses Mal Zeit lassen, die Tiere in Ruhe zu fotografieren, was sich mit Blick auf unsere Fotoausbeute als durchaus förderlich erwies. Ungeachtet dessen ist die Eidechsensuche vor der spektakulären Kulisse der Dünen am Atlantik ein unvergessliches Erlebnis. Bleibt festzuhalten, dass Portugal ein sehr angenehmes und sympathisches Reiseland ist, das wir in jedem Fall bald wieder besuchen möchten.
    Unsere Gesamtwertung: sehr empfehlenswert! *****

  • Rückflug über die Picos de Europa – vielleicht eines unserer nächsten Reiseziele?