Nordwestspanien, 16.-23.9.2017

Im Nordwesten der Iberischen Halbinsel gab es noch einige Eidechsen, die wir fotografieren wollten. Unsere englischen Freunde Paul Lambourne & Trevor James hatten die Gegend und deren Herpetofauna bislang überhaupt nicht gesehen – Grund genug für eine gemeinsame Reise! Es kam aber schließlich anders als erwartet. Dennoch war diese Rallye quer durch Spanien am Ende einigermaßen erfolgreich. Vielen Dank an Frank Deschandol & Matthieu Berroneau!

  • Nordwestspanien, 16.-23.9.2017

    Nordwestspanien, 16.-23.9.2017

    Reptilienrallye auf der Iberischen Halbinsel

    clearpx
  • Ionische Inseln, 25.5.-5.6.2017

    Ionische Inseln, 25.5.-5.6.2017

    Kreuzfahrt in der Heimat des Odysseus

    clearpx
  • Portugal, 14. – 21.4.2017

    Portugal, 14. – 21.4.2017

    Eidechsensafari an der Atlantikküste

    clearpx
  • Rhodos & Kastellorizo, 27.3. – 2.4.2017

    Rhodos & Kastellorizo, 27.3. – 2.4.2017

    Season Opening 2017

    clearpx
  • Pyrenäen, 2008 - 2016

    Pyrenäen, 2008 - 2016

    Aller guten Dinge sind Drei: Die Suche nach den Pyrenäeneidechsen

    clearpx
  • Sizilien & Äolische Inseln, 26.5. – 6.6.2016

    Sizilien & Äolische Inseln, 26.5. – 6.6.2016

    Mission Vulkan! Rauchende Berge und seltene Reptilien

    clearpx
  • Astypalaia & Naxos, 25.3.-3.4.2016

    Astypalaia & Naxos, 25.3.-3.4.2016

    Hellas reloaded – Besuch in Europas Biodiversitäts-Labor

    clearpx
  • Spanien, 29.8.-11.9.2015

    Spanien, 29.8.-11.9.2015

    Biodiversität auf der Südost-Tangente

    clearpx
  • Montenegro, 2. – 11.7.2015

    Montenegro, 2. – 11.7.2015

    Eidechsensafari in den Bergen Montenegros

    clearpx
  •  Malta, 3. – 6.4.2015

    Malta, 3. – 6.4.2015

    Die exklusive Podarcis filfolensis Homestory!

    clearpx
  • Oman, 6.–15.3.2015

    Oman, 6.–15.3.2015

    Abenteuer im Südosten der arabischen Halbinsel

    clearpx
  • Zentralspanien, 29.8. - 14.9.2014

    Zentralspanien, 29.8. - 14.9.2014

    14 Tage in der Hitze Kastiliens

    clearpx
  • Lefkada, Kefalonia & Akarnania, 24.5. - 3.6.2014

    Lefkada, Kefalonia & Akarnania, 24.5. - 3.6.2014

    Reptilienabenteuer in Westgriechenland

    clearpx
  • Mallorca / Alicante - 15.-23.03.2014

    Mallorca / Alicante - 15.-23.03.2014

    2014 Season Kick-off mit 16 Reptilienarten

    clearpx
  • Korsika, 07.-17.09.2013

    Korsika, 07.-17.09.2013

    Berge, Meer und Felseidechsen

    clearpx
  • Portugal, 13. - 20.07.2013

    Portugal, 13. - 20.07.2013

    Eidechsensuche in Zentralportugal

    clearpx
  • Rumänien, 24.05. - 03.06.2013

    Rumänien, 24.05. - 03.06.2013

    Herpetologische Abenteuer von der Schwarzmeerküste zum Eisernen Tor

    clearpx
  • Menorca, 17. - 24.03.2013

    Menorca, 17. - 24.03.2013

    Besuch bei den Baleareneidechsen

    clearpx
  • Peloponnes, 20. - 27.10.2012

    Peloponnes, 20. - 27.10.2012

    Herbstreise quer durch den Peloponnes

    clearpx
  • Montenegro, 27.07. - 04.08.2012

    Montenegro, 27.07. - 04.08.2012

    Sommertrip in die Berge Montenegros

    clearpx
  • Skyros & Evia, 26.05. - 04.06.2012

    Skyros & Evia, 26.05. - 04.06.2012

    Die Suche nach den legendären "Rieseneidechsen"...

    clearpx
  • Kreta, 06. - 13.04.2012

    Kreta, 06. - 13.04.2012

    Auf der Suche nach den Blumen und Eidechsen Kretas...

    clearpx
  • Andalusien, 10. - 18.03.2012

    Andalusien, 10. - 18.03.2012

    Eine heiße Woche voller herpetologischer Highlights im Südwesten Andalusiens

    clearpx
  • Nordspanien, 02. - 13.09.2011

    Nordspanien, 02. - 13.09.2011

    Herpetologische Reise in den Nordwesten Spaniens: die Berge westlich von Leon, die Atlantikküste südlich von A Coruña und die Picos de Europa.

    clearpx
  • Ägäis, 28.05. - 13.06.2011

    Ägäis, 28.05. - 13.06.2011

    Fünf Inseln in zwei Wochen: Kythira, Pori, Milos, Kimolos und Sifnos

    clearpx
  • Rhodos & Kastellorizo, 12. - 19.03.2011

    Rhodos & Kastellorizo, 12. - 19.03.2011

    Exkursion zur östlichsten Insel Griechenlands...

    clearpx
  • Zentralspanien, 25.09. - 03.10.2010

    Zentralspanien, 25.09. - 03.10.2010

    Iberolacertas in der Sierra de Gredos, Pena de Francia und Sierra de Guadarrama

    clearpx
  • Alpen, 03. - 17.07.2010

    Alpen, 03. - 17.07.2010

    Unsere erste Tour in die Alpen führte uns ins Allgäu, die Julischen Alpen und nach Kärnten

    clearpx
  • Nord-Peloponnes, 03. - 11.04.2010

    Nord-Peloponnes, 03. - 11.04.2010

    Vier Podarcis-Arten auf einen Streich!

    clearpx
  • Nordgriechenland, 01. - 15. 06.2009

    Nordgriechenland, 01. - 15. 06.2009

    Traumreise durch das Pindos-Gebirge...

    clearpx
  • Sizilien, 28.03. - 04.04.2009

    Sizilien, 28.03. - 04.04.2009

    Orchideenreise in den Osten Siziliens

    clearpx
  • Spanien, November 2008 / Februar 2009

    Spanien, November 2008 / Februar 2009

    Eidechsen in der Provinz Alicante

    clearpx
  • Samos, September 2008 / 2009

    Samos, September 2008 / 2009

    Chamäleons, Goldmabuyen und schöne Strände...

    clearpx
  • Kalkeifel

    Kalkeifel

    Unser regionaler „Spielplatz“: botanische Highlights, artenreiche Schmetterlingswiesen und ein bisschen Herpetofauna…

    clearpx
  • Unsere Reiseroute

    16.9.

    Unser Flug nach Madrid sollte um die Mittagszeit in Düsseldorf starten und wir sollten fast zeitgleich mit unseren englischen Freunden in Madrid landen. Kurz vor Abflug erreichte uns allerdings die Nachricht, dass Paul nicht mitfliegen könne: sein Pass sei an der Sicherheitskontrolle nicht akzeptiert worden. Und tatsächlich: in Madrid erwartete uns Trevor – ohne Paul! Dessen Reisepass war offenbar in einem derart desolaten Zustand, dass ihn die Mitarbeiter der Airline nicht an Bord gehen ließen. Wir verkneifen uns hier etwaige Kommentare über Professionalität bei der Reisevorbereitung… Jedenfalls machten wir uns in dezimierter Besetzung auf in Richtung La Alberca, unserer ersten Station, wo wir nach Sonnenuntergang eintrafen. Bei einem opulenten Abendessen mit der typischen lokalen Küche (Schinken und Fleisch) gedachten wir der zu Hause Gebliebenen.

    17.9.

    La Alberca ist ein guter Ausgangspunkt für eine Exkursion zur Peña de Francia, der Heimat von Iberolacerta martinezricai (Peña de Francia Gebirgseidechse). Diese Art hatten wir bereits 2010 gesucht aber lediglich juvenile Tiere gefunden – dieses Mal wollten wir adulte Tiere fotografieren. Auf dem Gipfel der Peña de Francia war es sonnig aber recht windig. Wir entdeckten zwar einige Eidechsen, die sich aber allesamt als Podarcis guadarramae (Guadarrama-Mauereidechse) entpuppten – es wollte sich aber den ganzen Tag keine einzige Iberolacerta zeigen. Diese Art kann im Spätsommer ein sprichwörtliches Phantom sein. Wir hofften, am nächsten Tag mehr Glück zu haben und ließen den Tag in Alberca bei einem opulenten Abendessen mit der typischen lokalen Küche (Schinken mit Fleisch) ausklingen.

  • Peña de Francia

  • Iberiensteinbock (Capra pyrenaica)

  • Podarcis guadarramae guadarramae (Weibchen)

  • Podarcis guadarramae guadarramae (Männchen)

  • Podarcis guadarramae guadarramae

  • Eidechsenfotografie #1

  • Die gleiche Szene aus der Perspektive der Eidechse

    18.9.

    Das Wetter sah nicht vielversprechend aus aber wir fuhren dennoch erneut zum Gipfel der Peña de Francia: dieser war in dichte Wolken gehüllt, starker Wind, 7 °C – das würde wohl nichts mehr mit den Iberolacertas… Wir beschlossen, keine Zeit mit Warten auf besseres Wetter zu vergeuden und stattdessen nach Norden weiterzufahren, in die Montes de León. Drei Stunden später erreichten wir das Gebiet von Truchas: eine einsame Berg-Gegend, die wir schon 2011 und 2014 bereist hatten. Dort war es etwas sonniger aber immer noch sehr windig. Wir fanden hier lediglich ein paar vereinzelte Podarcis bocagei (Nordwestiberische Mauereidechse) – enttäuschend. Bedrückend war zudem, dass die Region unter der Hitze und Dürre des Jahres 2017 offenbar schwer gelitten hat: einige Gebirgstäler und Bergflanken waren über viele Kilometer abgebrannt. Ähnliche Brände in Portugal und Galizien in diesem Jahr ließen auf Brandstiftung schließen. Das lässt nichts Gutes ahnen… Wir machten uns auf den Weg zu unserer nächsten Station, Puebla de Sanabria, wo wir den Tag bei einem opulenten Abendessen mit der typischen lokalen Küche (Fleisch mit Schinken) ausklingen ließen.

  • Peña de Francia: Gruppenbild im Nebel

  • Podarcis bocagei (Männchen)

  • Otus scops (Zwergohreule)

  • Verbrannte Hügel

    19.9.

    Von Puebla de Sanabria fuhren wir bei bestem Wetter zur Laguna de los Peces, um dort Aufnahmen von Iberolacerta galani (Spanische Gebirgseidechse) zu machen. Die Tiere zeigten sich in guter Fotografenlaune. Außerdem fanden wir hier Rana iberica (Spanischer Frosch), Alytes obstetricans (Geburtshelferkröte), Natrix maura (Vipernnatter), Natrix astreptophora (Iberische Ringelnatter). Anschließend fuhren wir in etwas tiefere Lagen auf der Suche nach Podarcis bocagei und Timon lepidus (Perleidechse) – die Eidechsensuche gestaltete sich hier schwieriger, nur mit Mühe konnten wir einige Weibchen und juvenile Tiere entdecken. Abschließend legten wir noch einen Zwischenstopp an den Ufern des Lago de Sanabria ein: dort fanden wir zahlreiche Podarcis guadarramae, die sich bereitwillig fotografieren ließen, sowie ein Pärchen von Lacerta schreiberi (Iberische Smaragdeidechse). Eigentlich ein sehr erfolgreicher Tag. Die Stimmung wurde allerdings durch den Umstand getrübt, dass auch die Berghänge westlich des Lago de Sanabria offenbar kürzlich Buschbränden zum Opfer gefallen waren. Im Nordwesten der Iberischen Halbinsel hat die Naturzerstörung derzeit ein atemberaubendes Tempo aufgenommen. Am frühen Abend fuhren wir weiter zu unserer nächsten Station, Villablino, wo wir nach Sonnenuntergang ankamen und den Tag bei einem opulenten Abendessen mit der typischen lokalen Küche (Schinken, Wurst und Fleisch) ausklingen ließen.

  • Laguna de los Peces

  • Iberolacerta galani

  • Iberolacerta galani

  • Iberolacerta galani (juvenil)

  • Iberolacerta galani

  • Iberolacerta galani

  • Eidechsenfotografie #2

  • Rana iberica

  • Alytes obstetricans

  • Narix astreptophora (juvenil)

  • Natrix maura (juvenil)

  • Timon lepidus (juvenil)

  • Podarcis bocagei (Weibchen)

  • Lacerta schreiberi (Männchen)

  • Lacerta schreiberi (Weibchen)

  • Podarcis guadarramae lusitanicus

  • Podarcis guadarramae lusitanicus

  • Podarcis guadarramae lusitanicus

    20.9.

    In der Gegend von Villablino hatten wir im Jahr 2014 erfolglos nach Iberolacerta monticola astur gesucht, einer erst 2014 beschriebenen Unterart der Iberischen Gebirgseidechse. Dieses Mal hatten wir jedoch genaue Koordinaten. Das Habitat der Eidechsen befindet sich in einer phantastischen, sehr einsamen Bergregion. Vor Ort fanden wir zunächst nur zahlreiche Podarcis muralis (Mauereidechsen) aber nach längerer Suche zeigten sich doch noch ein paar – überraschend scheue – Gebirgseidechsen. Mit etwas Geduld gelang es, die Tiere zu fotografieren. Uns blieb aber nicht viel Zeit, die Landschaft zu genießen: Wir fuhren zur nächsten Bergkette in der Hoffnung, Vipera seoanei (Nordiberische Kreuzotter) zu finden. Zunächst ohne Erfolg: lediglich ein paar Frösche und eine Westliche Erdkröte (Bufo spinosus) konnten wir entdecken. Wir fuhren noch weiter in die Berge, um ein paar Touristenfotos zu schießen und hielten in einem vielversprechenden Gebiet an: Trevors Adleraugen entdeckten prompt eine Kreuzotter in einem Holzhaufen. Kurz danach fanden wir ein weiteres Tier und bei einem Zwischenstopp auf der Heimfahrt kroch direkt hinter unserem Auto ein weiteres Exemplar über den Asphalt. Nordiberische Kreuzottern scheinen hier wirklich keine Seltenheit zu sein! Zurück in Villablino ließen wir den Tag bei einem opulenten Abendessen mit der typischen lokalen Küche (Schinken und Wurst auf Pizza) ausklingen.

  • Parque Natural Babia y Luna

  • Podarcis muralis

  • Iberolacerta monticola astur

  • Iberolacerta monticola astur

  • Iberolacerta monticola astur

  • Iberolacerta monticola astur

  • Bufo spinosus

  • Parque Natural Somiedo

  • Vipera seoanei cantabrica

  • Vipera seoanei cantabrica

  • Vipera seoanei cantabrica

  • Tervor + Birgit

    21.9.

    Der Tag begann bewölkt und wir fuhren weiter in Richtung Picos de Europa. Zwei Stunden später erreichten wir den Westrand der Picos, wo wir Chioglossa lusitanica (Goldstreifen-Salamander) suchen wollten. Diese waren schnell gefunden. Es blieb aber wenig Zeit, die Tiere zu bewundern: Das Wetter trübte sich zunehmend ein und wir wollten noch eine Population von Podarcis guadarramae in der Liébana-Region östlich der Picos de Europa besuchen. Das bedeutete: einmal quer durch die Picos de Europa – dreieinhalb Stunden Fahrt. Bei einem kurzen Zwischenstopp entdeckten wir eine schwarze Schlange, die sich als melanistische Coronella austriaca (Schlingnatter) entpuppte – ein seltener Fund. Zu schade, dass uns das Tier entwischte, bevor wir schöne Aufnahmen davon machen konnten; es gelang nur ein unscharfer Schnappschuss. Das Wetter wurde schlechter, uns ging die Zeit aus. Mit sprichwörtlich quietschenden Reifen kamen wir schließlich im Podarcis-Habitat in Liébana an – die Sonne war dabei, vollständig hinter den Wolken zu verschwinden. Uns verblieben gerade noch fünf Minuten, um die Tiere zu fotografieren; dann wurde es schattig und alle Eidechsen hatten sich verkrochen. Perfektes Timing! Die Eidechsen der Liébana-Population unterscheiden sich von anderen Podarcis guadarramae: Sie zeigen ein kleinteiliges Punktmuster. Hierbei könnte es sich um eine unbeschriebene Unterart handeln, wahrscheinlich ist es jedoch lediglich eine Farbmorphe. Wir freuten uns dennoch, diese Eidechsen gesehen zu haben. Anschließend suchten wir uns eine Unterkunft und ließen den Tag bei einem opulenten Abendessen mit der typischen lokalen Küche (Fleisch gefüllt mit Schinken) ausklingen.

  • Chioglossa lusitanica

  • Coronella austriaca

  • Eidechsenhabitat in der Liébana-Region

  • Podarcis guadarramae (Liébana-Population)

  • Lokale Küche...

    22.9.

    Es war immer noch bewölkt und wir verließen Liébana in Richtung Burgos, wo wir Vipera latastei (Stülpnasenotter) zu finden hofften. Zwei Stunden später waren wir im Habitat. Es war immer noch kalt und wolkig aber wir hatten Glück: schnell waren zwei Stülpnasenottern gefunden, außerdem ein adulter Timon lepidus. Mission erfüllt – wir fuhren weiter in Richtung Madrid und bezogen unsere Unterkunft am Südhang der Sierra de Guadarrama. Hier machten wir uns auf die Suche nach Podarcis virescens (Spanische Mauereidechse). In der Region herrschte jedoch spätsommerliche Trockenheit: außer einem Mauergecko (Tarentola mauritanica) konnten wir keine Reptilien finden. Wir ließen unseren letzten Abend bei einem einigermaßen kultivierten Abendessen (Pizza) ausklingen.

  • Liébana

  • Bei Burgos

  • Vipera latastei

  • Vipera latastei

  • Timon lepidus

  • Sierra de Guadarrama

    23.9.

    Wir fuhren zum Puerto de la Morcuera, wo wir in vergangenen Jahren Iberolacerta cyreni (Spanische Gebirgseidechse) fotografieren konnten. Doch auch hier oben, auf 2000 Meter Höhe, herrschte in diesem Jahr extreme Trockenheit. Es zeigten sich lediglich ein paar juvenile Podarcis guadarramae. Um die Mittagszeit gaben wir die Suche schließlich auf und fuhren zum Flughafen. Zeit, von Trevor Abschied zu nehmen: Wir verdrückten ein paar Tränen, umarmten uns herzlich und traten unsere Rückreise an.

  • Podarcis guadarramae guadarramae

  • Turmfalke (Falco tinnunculus)

    Fazit:

    1500 Straßenkilometer und fünf verschiedene Stationen in einer Woche – bei diesem Programm gerät man schnell in Zeitnot, vor allem, wenn das Wetter nicht mitspielt. Da wir trotz des teilweise unbeständigen Wetters die meisten unserer Zielarten finden konnten, können wir mit dem Ergebnis der Reise zufrieden sein. Gedämpft wurde die Stimmung allenfalls durch die Trockenheit des Jahres 2017 und ihre teilweise erschreckenden Folgen. Zwar kann von einem Jahr nicht gleich auf klimatische Veränderungen geschlossen werden. Gleichwohl scheint sich auch im bislang eher humiden Nordwesten der Iberischen Halbinsel ein Wandel zu vollziehen. Dies in Kombination mit gezielter Brandstiftung lässt befürchten, dass in absehbarer Zeit zahlreiche wertvolle Habitate verloren gehen werden.