Linosa, 12.-17.06.2018

Die schwarzen Eidechsen auf der Insel Linosa südlich von Sizilien hatten wir schon lange auf unserer Wunschliste – die umständliche Anreise dorthin hatte uns aber immer abgeschreckt: Kaum ein Ort ist so entlegen wie diese fünf Quadratkilometer große Insel. 2018 machten wir uns dennoch auf den Weg: Die Anreise war wie erwartet eine logistische Herausforderung, aber unsere Mühen wurden belohnt mit einem der schönsten Plätze des Mittelmeers.

  • Linosa, 12.-17.06.2018

    Linosa, 12.-17.06.2018

    Das Robinson Crusoe-Projekt

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  • Kastellorizo & Nisyros, 12.-21.05.2018

    Kastellorizo & Nisyros, 12.-21.05.2018

    Inseln am Rande Europas

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  • Milos & Serifos, 14. – 21.04.2018

    Milos & Serifos, 14. – 21.04.2018

    Frühjahrsreise auf die westlichen Kykladen

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  • Südostspanien, 10.2016 – 11.2017

    Südostspanien, 10.2016 – 11.2017

    Betische Eidechsen – Eine Fotodokumentation

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  • Nordwestspanien, 16.-23.9.2017

    Nordwestspanien, 16.-23.9.2017

    Reptilienrallye auf der Iberischen Halbinsel

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  • Ionische Inseln, 25.5.-5.6.2017

    Ionische Inseln, 25.5.-5.6.2017

    Kreuzfahrt in der Heimat des Odysseus

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  • Portugal, 14. – 21.4.2017

    Portugal, 14. – 21.4.2017

    Eidechsensafari an der Atlantikküste

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  • Rhodos & Kastellorizo, 27.3. – 2.4.2017

    Rhodos & Kastellorizo, 27.3. – 2.4.2017

    Season Opening 2017

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  • Pyrenäen, 2008 - 2016

    Pyrenäen, 2008 - 2016

    Aller guten Dinge sind Drei: Die Suche nach den Pyrenäeneidechsen

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  • Sizilien & Äolische Inseln, 26.5. – 6.6.2016

    Sizilien & Äolische Inseln, 26.5. – 6.6.2016

    Mission Vulkan! Rauchende Berge und seltene Reptilien

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  • Astypalaia & Naxos, 25.3.-3.4.2016

    Astypalaia & Naxos, 25.3.-3.4.2016

    Hellas reloaded – Besuch in Europas Biodiversitäts-Labor

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  • Spanien, 29.8.-11.9.2015

    Spanien, 29.8.-11.9.2015

    Biodiversität auf der Südost-Tangente

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  • Montenegro, 2. – 11.7.2015

    Montenegro, 2. – 11.7.2015

    Eidechsensafari in den Bergen Montenegros

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  •  Malta, 3. – 6.4.2015

    Malta, 3. – 6.4.2015

    Die exklusive Podarcis filfolensis Homestory!

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  • Oman, 6.–15.3.2015

    Oman, 6.–15.3.2015

    Abenteuer im Südosten der arabischen Halbinsel

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  • Zentralspanien, 29.8. - 14.9.2014

    Zentralspanien, 29.8. - 14.9.2014

    14 Tage in der Hitze Kastiliens

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  • Lefkada, Kefalonia & Akarnania, 24.5. - 3.6.2014

    Lefkada, Kefalonia & Akarnania, 24.5. - 3.6.2014

    Reptilienabenteuer in Westgriechenland

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  • Mallorca / Alicante - 15.-23.03.2014

    Mallorca / Alicante - 15.-23.03.2014

    2014 Season Kick-off mit 16 Reptilienarten

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  • Korsika, 07.-17.09.2013

    Korsika, 07.-17.09.2013

    Berge, Meer und Felseidechsen

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  • Portugal, 13. - 20.07.2013

    Portugal, 13. - 20.07.2013

    Eidechsensuche in Zentralportugal

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  • Rumänien, 24.05. - 03.06.2013

    Rumänien, 24.05. - 03.06.2013

    Herpetologische Abenteuer von der Schwarzmeerküste zum Eisernen Tor

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  • Menorca, 17. - 24.03.2013

    Menorca, 17. - 24.03.2013

    Besuch bei den Baleareneidechsen

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  • Peloponnes, 20. - 27.10.2012

    Peloponnes, 20. - 27.10.2012

    Herbstreise quer durch den Peloponnes

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  • Montenegro, 27.07. - 04.08.2012

    Montenegro, 27.07. - 04.08.2012

    Sommertrip in die Berge Montenegros

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  • Skyros & Evia, 26.05. - 04.06.2012

    Skyros & Evia, 26.05. - 04.06.2012

    Die Suche nach den legendären "Rieseneidechsen"...

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  • Kreta, 06. - 13.04.2012

    Kreta, 06. - 13.04.2012

    Auf der Suche nach den Blumen und Eidechsen Kretas...

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  • Andalusien, 10. - 18.03.2012

    Andalusien, 10. - 18.03.2012

    Eine heiße Woche voller herpetologischer Highlights im Südwesten Andalusiens

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  • Nordspanien, 02. - 13.09.2011

    Nordspanien, 02. - 13.09.2011

    Herpetologische Reise in den Nordwesten Spaniens: die Berge westlich von Leon, die Atlantikküste südlich von A Coruña und die Picos de Europa.

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  • Ägäis, 28.05. - 13.06.2011

    Ägäis, 28.05. - 13.06.2011

    Fünf Inseln in zwei Wochen: Kythira, Pori, Milos, Kimolos und Sifnos

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  • Rhodos & Kastellorizo, 12. - 19.03.2011

    Rhodos & Kastellorizo, 12. - 19.03.2011

    Exkursion zur östlichsten Insel Griechenlands...

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  • Zentralspanien, 25.09. - 03.10.2010

    Zentralspanien, 25.09. - 03.10.2010

    Iberolacertas in der Sierra de Gredos, Pena de Francia und Sierra de Guadarrama

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  • Alpen, 03. - 17.07.2010

    Alpen, 03. - 17.07.2010

    Unsere erste Tour in die Alpen führte uns ins Allgäu, die Julischen Alpen und nach Kärnten

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  • Nord-Peloponnes, 03. - 11.04.2010

    Nord-Peloponnes, 03. - 11.04.2010

    Vier Podarcis-Arten auf einen Streich!

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  • Nordgriechenland, 01. - 15. 06.2009

    Nordgriechenland, 01. - 15. 06.2009

    Traumreise durch das Pindos-Gebirge...

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  • Sizilien, 28.03. - 04.04.2009

    Sizilien, 28.03. - 04.04.2009

    Orchideenreise in den Osten Siziliens

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  • Spanien, November 2008 / Februar 2009

    Spanien, November 2008 / Februar 2009

    Eidechsen in der Provinz Alicante

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  • Samos, September 2008 / 2009

    Samos, September 2008 / 2009

    Chamäleons, Goldmabuyen und schöne Strände...

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  • Kalkeifel

    Kalkeifel

    Unser regionaler „Spielplatz“: botanische Highlights, artenreiche Schmetterlingswiesen und ein bisschen Herpetofauna…

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  • Die Reiseroute

    12.06. – Die erste Etappe

    Wir flogen abends von Düsseldorf nach Rom und übernachteten in der Nähe des Flughafens Fiumicino in einer Pension am Meer: Einflugschneise, lauwarme Pizza – Bella Italia!

    13.06. – Die zweite Etappe

    Wir nutzten den Vormittag, um die Küste bei Fiumicino zu erkunden. Im Großraum Rom sollte man nicht zu hohe Erwartungen an die Qualität der Strände stellen; immerhin konnten wir hier aber einige Ruineneidechsen (Podarcis siculus campestris) und Mauergeckos (Tarentola mauritanica) fotografieren. Um die Mittagszeit fuhren wir zurück zum Flughafen für unseren Weiterflug nach Lampedusa. Dort angekommen, bezogen wir unsere nächste Unterkunft und inspizierten die Insel. Lampedusa ist definitiv keine herausragende Schönheit: ein kahles Kalksteinplateau mit zweckmäßiger Architektur, viel Müll und erstaunlich vielen italienischen Touristen. Abends wurde es regnerisch, was uns zum Abbruch unserer Inselexkursion und zu einem frühen Abendessen bewegte.

  • Am Strand bei Fiumicino

  • Podarcis siculus campestris

  • Podarcis siculus campestris

  • Podarcis siculus campestris

  • Anflug auf Lampedusa

  • Der Hafen von Lampedusa: Eine Regenfront rückt an…

    14.06. – Die dritte Etappe

    Zwischen Lampedusa und Linosa verkehrt zweimal täglich ein Schnellboot, um 9 Uhr sollte es losgehen. Im Ticket-Office wurden wir bis 8:30 hingehalten, da wegen des Wetters nicht sicher sei, ob das Boot fahre – zugegeben, es war ziemlich windig. Nach einigem Hin und Her standen wir endlich um 8:45 mit zwei Fahrkarten vor unserer Fähre. Der Kapitän informierte die Reisewilligen, dass das Wetter sehr schlecht sei. Man fahre jetzt zwar, es würde jedoch heute kein Boot mehr zurückfahren... und morgen auch nicht… und übermorgen – vielleicht auch nicht. Wir haderten kurz, ob wir diese Fahrt überhaupt antreten sollten – schließlich bestiegen wir aber das Boot. Am Ende sollten wir die einzigen(!) Passagiere auf dieser Fahrt sein. Diese erwies sich als wahrer Höllenritt. Die raue See machte aus der Bootstour eine Achterbahnfahrt: nichts für schwache Nerven…

    Nach einer guten Stunde Fahrt erreichten wir Linosa, wo uns unser Wirt Guiseppe bereits erwartete – endlich geschafft! Die Insel empfing uns mit einer eindrucksvollen Vulkanlandschaft, die an die Kanaren erinnert, und vergleichsweise üppiger Vegetation: eine völlig andere Welt als das eher abweisende Lampedusa. Außer uns schienen kaum Touristen hier zu sein – ein ruhiger, entspannter Ort (Es gibt aber ein paar Fremdenzimmer, ein im Juni geöffnetes Restaurant und einen kleinen Supermarkt). Wir machten uns auf zu einer Erkundungstour. Die hiesige schwarze Unterart der Malta-Mauereidechse (Podarcis filfolensis laurentimuelleri) erwies sich zu unserer Freude als sehr häufig und wenig scheu. Die Tiere können als Opportunisten bezeichnet werden, die neugierig potentielle Nahrungsquellen inspizieren: Wir konnten sie beim ausgiebigen Lecken von Blütenpollen beobachten, aber auch Kannibalismus scheint hier keine Ausnahme zu sein. Sie besiedeln das mit üppiger Vegetation bewachsene Inselinnere ebenso wie völlig vegetationslose Küstenfelsen. Neben den Eidechsen konnten wir die lokale melanistische Form von Chalcides ocellatus (Gefleckter Walzenskink) sowie Tarentola mauritanica beobachten. Nach diesen intensiven Naturerlebnissen war die langwierige Anreise schnell vergessen.

  • Endlich auf Linosa!

  • Die Faraglione an der Ostküste von Linosa – man beachte die Doldenblütler im Vordergrund:

  • Diese Blüten wurden von den Eidechsen (Podarcis filfolensis laurentimuelleri) intensiv als Nahrungsquelle genutzt…

  • …die Tiere lecken mit großer Ausdauer die Blütenpollen.

  • Podarcis filfolensis laurentimuelleri auf Blüte: ein ähnliches Verhalten ist auch von anderen Podarcis-Inselpopulationen – z.B. Podarcis lilfordii oder Podarcis levendis – bekannt.

  • Podarcis filfolensis laurentimuelleri

  • Podarcis filfolensis laurentimuelleri

  • Podarcis filfolensis – Paar

  • Fotosession...

  • Habitat mit Ausblick

  • Nach aller pflanzlichen Kost braucht dieses Exemplar offenbar mal etwas Herzhaftes: Kannibalismus scheint bei diesen Eidechsen keine Seltenheit zu sein.

  • Chalcides ocellatus: Die auf Linosa vorkommende dunkle Form wurde als Unterart linosae beschrieben. Vermutlich handelt es sich hier aber lediglich um eine Farbmorphe von Chalcides ocellatus tiligugu.

  • Paar von Tarentola mauritanica

  • Punta Calcarella

  • Monte Nero

  • Statt auf Sanddünen wächst Pancratium maritimum (Dünen-Trichternarzisse) hier auf einem Schlackenfeld

  • Linosa City

  • Karibik-Flair auf Linosa

  • Kubismus

    15.06. – Der Robinson Crusoe-Effekt

    Herrliches Wetter, aber immer noch windig: Wie angekündigt, ging tatsächlich den ganzen Tag keine Fähre. Wir schauten mit bangem Blick auf die Schaumkronen im Meer – Wie bei Robinson Crusoe: Wir waren gestrandet auf einer einsamen Insel und es war unklar, wie lange wir noch bleiben würden… (Wer von uns Robinson und wer Freitag sein sollte, haben wir nicht abschließend geklärt.)

    Wir hatten aber keine Zeit, uns Sorgen zu machen, denn noch einige ausgiebige Fotosessions mit den Eidechsen warteten auf uns. Diese erwiesen sich erneut als neugierige Opportunisten: Früchte der Opuntien, aber auch deren Blüten, waren willkommene Nahrungsquellen – ebenso wie der Kadaver eines Geckos (und auch Gummibärchen wurden nicht verschmäht). Sobald wir rasteten, kamen die Eidechsen von allen Seiten an, um uns gründlich zu inspizieren: Rucksack, Kamera, Sonnenbrille – alles wurde untersucht und auf Essbarkeit getestet. Ob die fehlende Scheu an der Abwesenheit von Prädatoren wie Schlangen liegt, oder daran, dass die Insel erst Mitte des 19. Jahrhunderts von Menschen besiedelt wurde, wissen wir nicht. Ein ähnliches Verhalten ist zumindest von den Eidechsen einiger unbewohnter Baleareninseln bekannt. Gleichwohl: ein fantastisches Schauspiel vor einer beeindruckenden Vulkanlandschaft! Der Tag verging wie im Fluge und wir kehrten mit reicher Fotoausbeute zu unserer Unterkunft zurück.

  • Podarcis filfolensis laurentiimuelleri: Zuweilen findet man Exemplare mit blauem Fleckenmuster, die an die Nominatform von der Insel Filfola erinnern.

  • Ein weiteres blau gefärbtes Tier

  • Ein hübsch gefärbtes Weibchen

  • Podarcis filfolensis verzehrt den Kadaver von Tarentola mauritanica

  • Revierstreitigkeiten...

  • Wellengang?

  • Monte Nero

  • Mesembryanthemum crystallinum (Eiskraut)

  • Glaucium flavum (Gelber Hornmohn) als Pionierpflanze auf einem Lavafeld

  • Opuntien: Beliebte Nahrungsquelle bei den Eidechsen:

  • Die Blüten sind lecker...

  • ...und die Früchte auch!

  • Eidechsenhabitat vor spektakulärer Kulisse

  • Wir werden beobachtet...

  • ...da gibt's doch sicher was zu holen...

  • Lecker: Fruchtgummi!

  • Podarcis filfolensis laurentiimuelleri

  • Podarcis filfolensis laurentiimuelleri

  • Podarcis filfolensis laurentiimuelleri macht Männchen

  • Mein Spielplatz!

  • Die Tiere nutzen ihre Vorderpfote zum "Signalisieren"

  • Podarcis filfolensis laurentiimuelleri

  • Podarcis filfolensis laurentiimuelleri

  • Selfie?

  • Monte Nero

  • Monte Nero

  • Die schwarze Gang

  • Podarcis filfolensis laurentiimuelleri

  • Podarcis filfolensis laurentiimuelleri

  • Chalcides ocellatus

  • Der Krater des Monte Nero

    16.06. – Rückreise, Teil 1

    Am Morgen erwartete uns unser Wirt mit der Nachricht, dass heute „vielleicht“ eine Fähre ginge: sehr beruhigend… Aber tatsächlich, um 10:45 Uhr sollte uns – trotz des immer noch starken Seegangs – ein Boot zurück nach Lampedusa bringen. Vorher wurden noch schnell ein paar Bilder von Skinken und Eidechsen geschossen, dann hieß es Abschied nehmen: Linosa wird für uns unvergesslich bleiben!

    Wir erreichten Lampedusa gegen Mittag, unser Flug nach Rom war für den späten Abend geplant – es blieb also noch Zeit, die Insel zu erkunden und wir besorgten uns einen Mietwagen: einen schicken Fiat Punto, der offensichtlich noch vor Erfindung der Servolenkung hergestellt worden war (Merke: auf Lampedusa ist es möglich, ein Auto ohne Vorlage des Führerscheins oder sonstiger Papiere anzumieten). Wie wir bereits drei Tage vorher festgestellt hatten, besticht die Insel Lampedusa nicht durch landschaftliche Attraktionen, sie beherbergt aber einige Reptilienarten: Neben Tarentola mauritanica und Chalcides ocellatus leben hier Macroprotodon cucullatus (Kapuzennatter) und Malpolon monspessulanus (Eidechsennatter), die wir beide lediglich als Verkehrsopfer nachweisen konnten. Im Stadtgebiet von Lampedusa soll es zudem eingeschleppte Populationen von Podarcis siculus und Podarcis filfolensis geben – diese haben wir jedoch nicht gesehen.

    Unser Flug von Lampedusa ging pünktlich, allerdings verzögerte sich unser Transfer vom Flughafen Fiumicino zu unserem Hotel in Rom: Wegen eines Marathons war die gesamte Innenstadt gesperrt, es herrschte Verkehrschaos: Wir erreichten unsere Unterkunft um 00:30 Uhr.

  • Chalcides ocellatus

  • Chalcides ocellatus

  • Unsere Fähre pflügt durch die See

  • Lampedusa

  • Tarentola mauritanica

  • Chalcides ocellatus: Für Lampedusa wurde die Unterart zavattarii beschrieben, die ebenfalls nahe mit Chalcides ocellatus tiligugu verwandt ist.

  • Macroprotodon cucullatus (DOR)

  • Malpolon monspessulanus (DOR)

  • Die Klippen von Lampedusa

    17.06. – Rückreise, Teil 2

    Da unser Heimflug nach Düsseldorf erst für den Abend geplant war, hatten wir noch Zeit für eine Sightseeing-Tour in Rom. Zwischen den zahlreichen alten Steinen des Forum Romanum und den noch zahlreicheren Touristengruppen konnten wir immerhin ein paar Eidechsen fotografieren: Podarcis muralis (Mauereidechse) und Podarcis siculus. Die Mittagshitze zwang jedoch die Eidechsen wie auch uns in den Schatten: ein fauler Nachmittag, den wir mit Warten auf unsere Heimreise verbrachten.

    Gegen 22 Uhr waren wir schließlich zu Hause, glücklich über unsere erfolgreiche Exkursion: Der Aufwand einer Reise nach Linosa ist exorbitant hoch – sicher eine Reise, die man nur einmal im Leben unternimmt. Gleichwohl wurden wir mit einer außerordentlich schönen Insel und ihren faszinierenden Bewohnern reichlich belohnt.

  • Forum Romanum

  • Podarcis muralis nigriventris

  • Podarcis muralis nigriventris

  • Podarcis siculus campestris